Widerstand überwinden: Warum Aufschieben entsteht – und wie Aufgaben leichter gelingen
Widerstand ist ein häufiges, alltagsnahes Phänomen: Er zeigt sich als unangenehmes Körpergefühl, sobald eine neue, ungewohnte oder als lästig empfundene Aufgabe ansteht. Typisch sind ein Druck in Brust oder Bauch, innere Unruhe oder ein diffuses „Dagegen“-Gefühl. Dieser innere Widerstand ist eng mit Prokrastination (Aufschieben) verbunden – nicht, weil „Faulheit“ vorliegt, sondern weil das Gehirn dazu neigt, potenziell Unangenehmes zu vermeiden.
Widerstand kann bei sehr unterschiedlichen Situationen auftreten: beim Gedanken an Sport, beim Start eines Arbeitsberichts, bei einem anstehenden Telefonat oder bei Haushaltsaufgaben. Entscheidend ist weniger die Aufgabe selbst als die Bewertung („anstrengend“, „unangenehm“, „riskant“, „überfordernd“). Wer lernt, Widerstand früh zu erkennen und konstruktiv zu regulieren, erhöht die Wahrscheinlichkeit, Vorhaben zuverlässig umzusetzen.
Was bedeutet „Widerstand“ im Alltag? (Kurzdefinition)
Im Kontext von Selbstmanagement beschreibt Widerstand eine kurzfristige Stress- und Vermeidungsreaktion auf eine bevorstehende Handlung. Er äußert sich häufig körperlich (z. B. flaues Gefühl, Anspannung) und mental (z. B. Ausreden, Ablenkungsimpulse). Widerstand ist damit weniger ein „Charakterproblem“ als ein Signal des Nervensystems, das Unbehagen reduzieren möchte.
Warum Widerstand entsteht: Körpergefühl statt „fehlender Disziplin“
Das Gehirn ist darauf spezialisiert, Risiken zu minimieren und Energie zu sparen. Neue oder unangenehme Aufgaben können – bewusst oder unbewusst – als „gefährlich“ oder „zu teuer“ bewertet werden: sozial (Konflikt, Bewertung), körperlich (Anstrengung), mental (Überforderung) oder zeitlich (Verlust von Freizeit). Daraus entsteht ein unangenehmes Körpergefühl, das zum Abbruch oder Aufschieben drängt.
Wichtig ist die Einordnung: Widerstand ist in vielen Fällen nur ein vorübergehender Zustand. Er kann unangenehm sein, ist aber meist deutlich weniger belastend als die langfristigen Folgen von Vermeidung – etwa Zeitdruck, Schuldgefühle oder wiederkehrender Stress.
7 Strategien, um Widerstand zu überwinden und ins Handeln zu kommen
1) Widerstand als Körperempfindung erkennen
Widerstand ist häufig zuerst im Körper spürbar. Diese Perspektive hilft, ihn nicht zu dramatisieren: Es handelt sich um ein mildes Unbehagen, das in der Regel aushaltbar ist. Die Erfahrung zeigt: Kurzzeitige Anspannung ist oft weniger intensiv als alltägliche Beschwerden (z. B. eine Erkältung), die ebenfalls bewältigt werden.
2) Beobachten statt bewerten (wissenschaftliche Haltung)
Eine wirksame Methode ist das objektive Beobachten – ähnlich wie in einer wissenschaftlichen Untersuchung. Statt „Ich will das nicht“ kann innerlich registriert werden: „Beim Gedanken an den Lauf entsteht ein flaues Gefühl im oberen Bauch.“
Durch dieses distanzierte Wahrnehmen verliert das Gefühl oft an Intensität. Häufig beginnt es nach kurzer Zeit von selbst abzuklingen, wenn es nicht weiter durch Grübeln oder Selbstkritik verstärkt wird.
3) Nicht flüchten: Ablenkung unterbricht – und verstärkt das Muster
Ein typischer Reflex ist Ablenkung: Fernsehen, Internet, Nachrichten schreiben oder „kurz“ etwas essen. Kurzfristig sinkt das Unbehagen, langfristig wird jedoch gelernt: Widerstand führt zu Flucht – und Flucht wird belohnt. Dadurch wird das Aufschieben wahrscheinlicher.
Hilfreicher ist, beim Unbehagen zu bleiben, bis es nachlässt. Das trainiert die Fähigkeit, unangenehme Impulse zu tolerieren, ohne ihnen automatisch zu folgen.
4) Ablenkungen entfernen – ohne daraus ein neues Projekt zu machen
Eine aufgeräumte Umgebung kann den Einstieg erleichtern. Gleichzeitig kann „Optimieren“ selbst zur Prokrastination werden – etwa wenn plötzlich das ganze Haus gereinigt wird, obwohl nur das Smartphone weggelegt und der Schreibtisch freigeräumt werden müsste.
- Benachrichtigungen stumm schalten oder Telefon außer Reichweite legen.
- Arbeitsfläche kurz freimachen (nur das Nötigste sichtbar lassen).
- Browser-Tabs schließen, die nicht zur Aufgabe gehören.
5) Auf den Atem fokussieren, um Grübelschleifen zu stoppen
Die Konzentration auf den Atem kann helfen, gedankliche Widerstandsargumente zu unterbrechen. Wer die Aufmerksamkeit bewusst auf Ein- und Ausatmen lenkt, reduziert die mentale Beschäftigung mit „Ich will nicht“ oder „Das wird schlimm“.
Praktisch bedeutet das: einige Atemzüge lang nur wahrnehmen, wie die Luft ein- und ausströmt. Diese kurze Regulation kann ausreichen, um den nächsten kleinen Handlungsschritt zu ermöglichen.
6) Den Sinn der Aufgabe klären: Wofür lohnt es sich?
Widerstand wird oft stärker, wenn der Nutzen unklar ist. Eine kurze Sinnklärung erhöht die Handlungsbereitschaft: Geht es um Gesundheit, berufliche Verlässlichkeit, finanzielle Stabilität oder ein gutes Miteinander? Ein nachvollziehbarer Zweck wirkt wie ein innerer Kompass.
- Sport: langfristig mehr Fitness, Belastbarkeit und Wohlbefinden.
- Arbeitsaufgabe: weniger Zeitdruck, bessere Qualität, verlässliche Ergebnisse.
- Haushalt: Ordnung, weniger Konfliktpotenzial, angenehmeres Umfeld.
7) Den ersten Schritt minimieren: Starten ist am schwersten
Der Einstieg ist häufig der anspruchsvollste Teil. Statt die gesamte Aufgabe gedanklich auszumalen („drei Stunden Bericht schreiben“) hilft es, den Fokus auf den kleinstmöglichen Start zu legen: den Computer öffnen, das Dokument aufrufen, den ersten Satz schreiben.
Beim Training kann der erste Schritt schlicht sein, die Sportkleidung anzuziehen. Sobald begonnen wurde, wirkt die Aufgabe oft überraschend machbar – nicht weil sie objektiv leicht ist, sondern weil die anfängliche Widerstandsreaktion nachlässt, sobald Handlungskontrolle übernommen wird.
Einordnung: Widerstand gehört zum Menschsein – entscheidend ist der Umgang damit
Widerstand tritt bei nahezu allen Menschen regelmäßig auf. Das Vermeiden von Unangenehmem ist eine natürliche Tendenz. Der Unterschied liegt darin, wie stark diese Tendenz Entscheidungen steuert. Wer Widerstand als vorübergehendes Signal erkennt, ihn beobachtet, Ablenkung reduziert und den Einstieg klein hält, verbessert die Umsetzung im Alltag spürbar.
Die Strategien wirken am besten, wenn sie konsequent angewendet werden: nicht als einmaliger „Trick“, sondern als wiederholtes Training von Aufmerksamkeit, Impulskontrolle und handlungsorientierter Planung.
How to Overcome Resistance and Achieve More You're familiar with resistance. It reveals itself every time you think about doing something new or something you don't want to do. It's that uncomfortable feeling that hits you somewhere in your stomach or your chest. Successfully handling resistance is important if you want to get things done. Those that give in to resistance are the same people that tend to struggle with life. Resistance can strike when you're thinking about going to the gym, working on a report for work, calling the in-laws, or mowing the grass. Resistance is the feeling that leads to procrastination. Learn to overcome your resistance and get things done: 1. It's just a feeling in your body. Your brain is excellent at dissuading you from doing things it considers dangerous on some level. However, resistance is nothing more than an uncomfortable feeling. * You can deal with a little mild discomfort and avoid letting it derail your plans. The discomfort is much less severe than suffering through the common cold, and you've done that successfully many times. 2. Observe it. One of the best ways to lessen the effect of resistance is to look at it objectively, like a scientist. You might think to yourself, "Hmm, isn't that interesting? I think about going for a run and I get a slight queasy feeling high in my stomach." * Continue to observe and something interesting will happen. The negative feeling will begin to dissipate. 3. Avoid running away. The common reaction is to distract yourself. Depending on your habits, you might turn on the TV, get on the internet, text a friend, or eat a cookie. This is a huge mistake. Just stay with your discomfort until it subsides. Running away just reinforces the pattern of allowing resistance to stop you. 4. Remove any distractions. However, don't allow the process of removing distractions to become a distraction in itself. If you're not careful, you'll find yourself determined to clean the entire house when all you really needed to do is put your phone away and clear off the desk. 5. Focus on your breath. Concentrating on your breath will shut down your thinking. You can't think about how much you don't want to go to dinner at the in-laws if you're preoccupied with your breath. 6. Remind yourself why this task is important. What is the purpose of getting it done? A healthier body? Increased income? An attractive yard that won't offend the neighbors? Have a good reason and you'll be more motivated. 7. Recognize that the first step is the most challenging. Avoid thinking about sitting at your desk and working on a report for the next three hours. Instead, think about sitting down in front of the computer with a cup of coffee and typing the first word. If you're headed for the gym, your primary task is to put on your workout clothes. * Do whatever it takes to take that first step. Everything that follows is much easier. You'll often find yourself surprised by how easy the task was to complete once you got started. Everyone deals with resistance each and every day. It's part of the human condition. We naturally avoid those things that are perceived as unpleasant. However, your success is limited by how much you allow resistance to rule your decisions. Use these strategies consistently and you'll be back in charge of your life.
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